Pfusch am Bau

Hat mir ein guter Freund mitgebracht. Ich hoffe, das trinken wir zum Schluss gemeinsam.

Hat mir ein guter Freund mitgebracht. Ich hoffe, das trinken wir zum Schluss gemeinsam.

Wenn man sich viele Blogs zum Bau des Pocketships, aber auch anderer Boote anschaut, dann hat man immer das Gefühl des Perfektionismus. Alles scheint glatt zu gehen, Fehler werden nicht gemacht. Anfangs hat mich das beeindruckt, heute ahne ich: die Kollegen Hobby-Bootsbauer (und auch Profis und Halbprofis) sprechen nur nicht darüber.
Hin und wieder findet man dann doch Hinweise auf Schwierigkeiten. Gerade diese Blogs und Berichte in Foren fand ich besonders hilfreich, weil sie mich abgehalten haben, die gleichen Fehler zu machen. Deshalb möchte ich auch in meinem Blog auf die Probleme hinweisen, die ich beim Bau meines Bootes habe und hatte. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen. Dabei handelt es sich um typische Anfängerfehler, manchmal handwerkliche Unzulänglichkeiten, Verständnisprobleme oder auch, und das ist besonders tückisch: um Fehler in der Anleitung. Davon gibt es einige, und zum Zeitpunkt, da ich diesen Beitrag schreibe, bin ich erst kurz vor der Fertigstellung des Kiels. Es sind also noch keine 20 Prozent des Handbuches abgearbeitet. Selbst im Handbuch sind Bautücken verschwiegen, und beim Bau des Prototypes sind ganz offenbar Fehler gemacht worden, über die im Handbuch gepflegt hinweggegangen wird. Oder aber wichtigte Baudetails werden zwar am Rande in einem Bild gezeigt, in den Textanweisungen aber übergangen. Das hat mich fast den kompletten Neubau des Kiels gekostet. Also: auch beim Lesen des Handbuches ganz genau nachdenken und sich nicht beirren lassen. Nicht alles stimmt, manches lässt sich einfacher machen (beispielsweise braucht man weder die Seitenplatten des Kiels noch das Kielschwein (Keelsom) schäften, wie es in den Plänen und auch in der Bauanleitung vorgesehen ist (aber dann gar nicht gemacht wurde).
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